Das Domain Name System (DNS) gilt als das Telefonbuch des Internets, ist gleichzeitig jedoch eines der am meisten unterschätzten Sicherheitsrisiken. Da nahezu jede Internetanfrage über DNS läuft, nutzen Angreifer dieses System aus, um Daten abzufangen, umzuleiten oder zu manipulieren. Zu den häufigsten Angriffen gehören DNS-Spoofing, Cache-Poisoning und DNS-Tunneling, bei denen Datenübertragungen versteckt werden. Die Einführung von DNSSEC hat das Sicherheitsniveau deutlich erhöht, da nun digitale Signaturen sicherstellen, dass DNS-Daten authentisch und unverändert sind. Dennoch wird DNSSEC von vielen Unternehmen noch nicht eingesetzt, oft aus Unwissenheit oder aufgrund veralteter Infrastruktur. Hinzu kommt, dass öffentliche DNS-Resolver nicht immer die nötige Sicherheit bieten. Unternehmen sollten daher auf interne Resolver, Monitoring und strikte Policies setzen. DNS-Filter können zusätzlich schädliche Domains blockieren und so Malware verbreitete Kampagnen eindämmen. Auch die Überwachung ungewöhnlicher DNS-Anfragen ist entscheidend, da Angreifer DNS oft für verdeckte Kommunikation nutzen. Eine robuste DNS-Sicherheitsstrategie ist ein zentraler Bestandteil moderner Cybersecurity.
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DNS-Sicherheit und DNSSEC
Warum das Domain Name System besonders anfällig ist.
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DNS ist ein kritischer Internetdienst, wird jedoch häufig unterschätzt. DNSSEC schützt vor Manipulationen durch digitale Signaturen.
DNS-Monitoring und Filterung helfen, schädliche Anfragen zu erkennen und zu blockieren.